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Geht Reisebüros das Geschäft aus?

14 Sep 2022 8 MIN READ

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Geht Reisebüros das Geschäft aus?

Wenn Sie regelmäßig verreisen – egal, ob für die Arbeit, für einen gelegentlichen Wochenendausflug oder für den jährlichen Familienurlaub –, haben Sie wahrscheinlich irgendwann einmal ein Reisebüro genutzt.

Aber für viele Menschen könnten Reisebüros der Vergangenheit angehören. Online-Reisebuchungsplattformen wie Expedia und Airbnb sind in den letzten Jahren viel beliebter geworden. Anstatt für die Reisebuchung ihr lokales, konventionelles Reisebüro zu kontaktieren, nutzen viele Reisende heute diese Online-Dienste, um selbst zu buchen.

Bedeutet dies auch, dass traditionelle Reisebüros in den kommenden Jahren zum Scheitern verurteilt sind?

Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Reisebranche können uns einige Hinweise geben.

Wie sich die Pandemie auf Reisebüros ausgewirkt hat

Es besteht ein enormer Kontrast zwischen den ersten Auswirkungen der Pandemie auf die Reisebüros und den Auswirkungen im zweiten Jahr. Zuerst gab es eine Katastrophe, dann ein Wiederaufleben.

Die Frühzeit der Pandemie

Als die Pandemie ausbrach, gehörte die Reisebranche zu den am stärksten betroffenen Branchen. Lockdowns, Reisebeschränkungen und Verbote von internationalen Reisen führten dazu, dass die Nachfrage nach Reisedienstleistungen praktisch zum Erliegen kam. Es gab keine Kreuzfahrten mehr, Fluggesellschaften stornierten Flüge und die Menschen mussten alle Reisepläne aufgeben. Dies hatte offensichtliche Folgewirkungen für Reisebüros.

Sinkende Umsätze

Laut einer Umfrage der American Society of Travel Advisors (ASTA) im August 2020 sagten die Zahlen Folgendes:

  • 93 % der Reisebüros berichteten von einem Rückgang der Betriebseinnahmen um mindestens 75 %cgegenüber 2019.
  • 78 Prozent gaben an, dass die Einnahmen um 90 % oder mehr sanken.

Diese Umsatzeinbrüche waren allesamt auf die Pandemie zurückzuführen.

Großer Personalabbau

Dieselbe Umfrage ergab auch Folgendes:

  • Von den Befragten, die bei Beginn der Krise Angestellte beschäftigt hatten, mussten 75 % mindestens einen Mitarbeiter entlassen oder beurlauben, die meisten mussten allerdings noch weitere Personen entlassen.
  • Mehr als 43 % gaben an, drei Viertel oder mehr ihrer Mitarbeiter entlassen oder beurlaubt zu haben.
  • Mehr als 16 % gaben an, zwischen 50 und 75 % des Personals entlassen oder beurlaubt zu haben.
  • Fast 9 % hatten 25 bis 50 %o der Mitarbeiter entlassen oder beurlaubt.
  • Nur 7 % hatten weniger als 25 %o ihrer Mitarbeiter entlassen oder beurlaubt.

Geschäftsschließungen

Einige große Reisebürounternehmen mussten während der Pandemie auch viele ihrer Niederlassungen schließen:

  • Das australische Reisebüro Flight Centre hat 421 seiner 740 Niederlassungen geschlossen.
  • Der deutsche Reiseveranstalter TUI schloss im Jahr 2020 166 Niederlassungen im Vereinigten Königreich und in Irland und weitere 48 im Jahr 2021.
  • Das britische Reiseunternehmen Hays Travel schloss 89 seiner Niederlassungen nach dem dritten nationalen Lockdown im Vereinigten Königreichs Anfang 2021.

Große Unternehmen in der Pleite

Über die bloße Schließung konventioneller Niederlassungen hinaus waren einige namhafte Reisebüros durch COVID gezwungen, die Geschäftstätigkeit komplett einzustellen:

  • STA Travel, ein im Vereinigten Königreich ansässiges Unternehmen, das sich auf Reisen für junge Menschen spezialisiert hatte (unter anderem mit Auslandsjahren und Freiwilligenprojekten), musste Mitte 2020 schließen. STA hatte über 50 Niederlassungen im ganzen Vereinigten Königreich.
  • Upside Business Travel war das erste große gewinnorientierte Reisebüro, das seine Geschäftstätigkeit aufgeben musste, als es im Jahr 2021 seinen Betrieb einstellte.
  • Auch das Geschäftsreisemanagement-Unternehmen Lola musste 2021 schließen.

Wiederaufleben im Jahr 2021

Wie sich deutlich gezeigt hat, waren Reisebüros von der Pandemie besonders betroffen. Von kleinen Unternehmen bis zu einigen der größten Namen der Branche – niemand blieb unbeschadet.

Jedoch wurden im Laufe des Jahres 2021 immer mehr Menschen geimpft und Reiseverbote aufgehoben. In zunehmendem Maße wandten sich nun Reisende an Reisebüros und baten um Hilfe, um bei den ständig wechselnden COVID-Bestimmungen und Reisebeschränkungen den Überblick zu behalten. In Fällen, in denen Einschränkungen zu Stornierungen führten, konnten die Reisebüros helfen, Rückerstattungen für Flugtickets, Schiffsreisen, Hotelbuchungen und Pauschalreisen zu erhalten.

Viele Reisebüros erlebten plötzlich einen enormen Aufschwung ihrer Geschäftstätigkeit, der teilweise sogar das Niveau von vor der Pandemie übertraf:

  • Laut einer Umfrage von ASTA im März letzten Jahres verzeichneten 76 % der Reisebüros im Jahr 2021 mehr Kunden als vor der Pandemie, wobei 81 % angaben, dass sie von Kunden kontaktiert werden, die nie zuvor ein Reisebüro genutzt hatten.
  • Diese Umfrage ergab auch, dass über ein Viertel der Reisenden (27 %) vor der Pandemie immer oder oft ein Reisebüro genutzt hatten. Aber fast die Hälfte der Reisenden (44 %) gab an, dass sie nach dem Ende der Pandemie mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Reisebüro nutzen würden.

Dieses Wiederaufleben würde darauf hindeuten, dass Reisebüros in naher Zukunft weit davon entfernt sind, ihr Geschäft aufgeben zu müssen – Reisebüros könnten für zukünftige Reisen dann sogar noch häufiger genutzt werden.

Aber ganz so einfach ist es nicht.

Herausforderungen traditioneller Reisebüros

Zwar haben traditionelle Reisebüros 2021 einen Aufschwung erlebt, sie stehen allerdings im Kampf um ihre eigene Relevanz auch weiterhin vor vielen Problemen und Herausforderungen.

Aufstieg der Online-Reisebuchungsplattformen

Online-Reisebuchungsplattformen wie Expedia und Airbnb ermöglichen Kunden, ihre Reisen bequem von zuhause zu buchen. Im Jahr 2021 erwirtschaftete die Online-Reisebranche einen Umsatz von über 800  Milliarden $, wobei zwei Drittel des Umsatzes der weltweiten Reise- und Tourismusbranche aus Online-Verkäufen stammen. Dies ist also eine enorme Konkurrenz für traditionelle Reisebüros, die weitgehend offline arbeiten.

Mehr Präsenz und Vertrauenswürdigkeit im Internet

Angesichts der intensiven Konkurrenz durch Online-Reisebuchungsplattformen wird es für Reisebüros immer wichtiger, eine starke Online-Präsenz aufzubauen. Eine benutzerfreundliche Website, ein gutes Suchmaschinenranking, eine aktive Social-Media-Präsenz und selbst eine mobile App sind so wichtig wie nie zuvor.

Hohe Fixkosten

Die meisten traditionellen Reisebüros haben aufgrund hoher Mietpreise auch höhere Fixkosten im Vergleich zu Online-Alternativen. Dies kann viele von ihnen dazu bringen, sich in naher Zukunft weiterzuentwickeln und reine Online-Reisebüros zu werden.

Wenn Reisebüros langfristig überleben sollen, müssen sie sich nicht nur in einer Hinsicht weiterentwickeln.

In vielen Fällen ist dieser Entwicklungsprozess bereits im Gange.

Die Evolution des Reisebüros

Das Internet, die Pandemie und viele weitere Faktoren haben die Arbeitsumgebung von Reisebüros vollkommen verändert. Und sie passen sich bereits auf vielfältige Weise an:

Krisenmanager

Aufgrund der Unsicherheit, die COVID gebracht hat, sind Reisebüros jetzt mehr als nur Reiseplaner und Reiseanbieter. Viele Kunden erwarten von Reisebüros nun einen fertigen Plan für den Fall, dass während einer Reise etwas schiefgeht.

Es gibt Hinweise dafür, dass Reisebüros nun zunehmend die Rolle eines Beraters oder Krisenmanagers übernehmen. Einige Unternehmen bieten sogar bereits einen 24-Stunden-Support per SMS, um dieser Nachfrage gerecht zu werden.

In der Welt der Geschäftsreisen kommt TravelPerk als Plattform, mit der Unternehmen buchen und alle Aspekte ihrer Reise verwalten können, diesem wachsenden Bedarf an Beratung und Krisenmanagement entgegen. Wir bieten Hilfsmittel wie automatisierte Reisewarnungen, arbeiten mit Unternehmen im Bereich der Fürsorgepflicht zusammen und verfügen über einen rund um die Uhr erreichbaren Kundendienst, bei dem es nur Mitarbeiter und keine Bots gibt, wobei die Antwortzeit nur 15 Sekunden beträgt.

Wir tun all das, um die Sicherheit und den Komfort unserer Kunden jederzeit sicherzustellen und sie auf dem Laufenden zu halten.

Experten für weltweite Krisen

Manche Reisebüros besprechen während ihrer wöchentlichen Mitarbeiterversammlungen die weltweiten Krisen. Sie erstellen dann zu diesen Krisen Muster-E-Mails, die sie an ihre nervösen Kunden senden.

Konzentration auf weniger Kunden

Viele Reisebüros haben während der Pandemie Personal abgebaut und manche von ihnen werden dies auch weiterhin tun. Indem sie weniger Kunden aufnehmen, können sie sich bei jedem Kunden mehr auf personalisierte Tätigkeiten und Vergünstigungen konzentrieren. Dies hilft, bessere langfristige Beziehungen zu jedem Kunden aufzubauen.

Unabhängige Auftragnehmer

Personalabbau und Remote-Arbeit haben eine höhere Zahl an unabhängigen Reisebüros ermöglicht. Viele Reisebüros haben sich an diese neue Umgebung angepasst, indem sie für unabhängige Auftragnehmer-Unternehmen gearbeitet oder sich für die Arbeit mit Reiseveranstaltern entschieden haben.

Also werden Reisebüros – wie es aussieht – überleben, in der einen oder anderen Form! Wahrscheinlich werden sie sich auch in Zukunft weiterentwickeln und in der Welt des Reisens, die sich ständig verändert, Anbieter bleiben.

Genau das streben wir bei TravelPerk in der Welt der Geschäftsreisen kontinuierlich an.

Die moderne Art der Geschäftsreisebuchung

Auf dem Gebiet der Freizeitreisen mussten sich Reisebüros weiterentwickeln, um überleben zu können. Auch im Bereich der Geschäftsreisen ist unserer Meinung nach eine Weiterentwicklung nötig.

Deshalb haben wir eine moderne, kundenorientierte Plattform entwickelt, mit der sämtliche Aspekte von Geschäftsreisen verwaltet werden können. Unsere Plattform bietet viel mehr als ein traditionelles Geschäftsreisebüro und umfasst alles, was Sie brauchen – von der Buchung über die Berichterstattung bis zur Spesenabrechnung. Einige unserer Vorteile:

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  • 0 $ Einrichtungsgebühr und keine versteckten Kosten.
  • Der Kundendienst antwortet in 15 Sekunden.
  • Bei stornierten Reisen werden 80 % der Kosten zurückerstattet.
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