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Über 30 Statistiken und Trends zu virtuellen Veranstaltungen, die wir noch nicht kennen

17 Jun 2022 10 MIN READ

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Über 30 Statistiken und Trends zu virtuellen Veranstaltungen, die wir noch nicht kennen

Die COVID-19-Pandemie veränderte unser gewohntes Leben – und auch die Geschäftswelt, an die wir uns so gewöhnt hatten. Lange Bürozeiten wurden durchs Homeoffice ersetzt, persönliche Netzwerkveranstaltungen durch Zoom-Meetings und die klassische Geschäftskleidung wurde gegen Jogginghosen und Gesichtsmasken eingetauscht.

All diese Veränderungen kamen plötzlich, aber die Welt passte sich an. Glücklicherweise wurden erfolgreich Impfstoffe entwickelt und die Grenzen öffnen sich langsam wieder. Nun stellt sich die Frage, ob wir zur alten, persönlicheren Lebensweise zurückkehren werden.

Wir haben über 30 der aktuellsten Statistiken über virtuelle Veranstaltungen, die die Zukunft auf diesem Gebiet bestimmen werden, zusammengestellt. Erhalten Sie eine Vorstellung davon, was Ihre Mitarbeiter – und die anderen Unternehmen, mit denen Sie zusammenarbeiten – vom Online-Geschäftsleben halten.

Was halten Menschen allgemein von virtuellen Veranstaltungen?

Virtuelle Veranstaltungen boomten während der Pandemie – und wie es aussieht, werden sie das auch weiterhin.

Die Leute haben sich schnell an diese neue Art der Geschäftstätigkeit angepasst. Virtuelle Meetings sind jetzt ein wichtiger Teil jedes Arbeitstages. Tatsächlich verzeichneten virtuelle Veranstaltungen ein Wachstum von 1000 % seit der ersten Erwähnung des Coronavirus in den Nachrichten.

Nun wollen wir uns ansehen, wie die Menschen zwei Jahre nach Beginn der Pandemie über virtuelle Veranstaltungen denken:

  • 75 % der befragten Veranstalter glauben, dass sie 2022 virtuelle Events veranstalten werden. Allerdings wollen 78 % wieder zu persönlichen Veranstaltungen übergehen, sobald dies auf sichere Weise möglich ist (Respiray).
  • 2022 werden voraussichtlich 40 % der Veranstaltungen online stattfinden (99Firms).
  • Basierend auf einer Umfrage unter globalen Event-Vermarktern erhöhen sich virtuelle Veranstaltungen im Jahr 2022 voraussichtlich um 5 % (Statista).
  • Hybride Veranstaltungen werden weiterhin häufiger, nachdem fast 30 % aller Messen im Jahr 2021 eine Kombination von remote und persönlich waren (Statista).
  • 62 % der Eventplaner werden auch weiterhin Online-Teilnehmer aufnehmen, indem sie 2022 hybride Veranstaltungen organisieren (vFairs).
  • 45 % der B2B-Vermarkter in den USA und Kanada geben an, dass Live-Streaming das wichtigste virtuelle Angebot für ihre Veranstaltungen im Jahr 2022 ist. 38 % gaben an, dass es sich um einen mobilen Zugang zur Live-Veranstaltung handelt, wobei es 37 % deshalb taten, um bessere Branding-Möglichkeiten zu haben (Statista).

Teilnehmerbindung und Veranstaltungserlebnis

Während der Pandemie waren virtuelle Konferenzen, Gipfeltreffen und sonstige virtuelle Veranstaltungen ein Ersatz für persönliche Konferenzen, Netzwerkveranstaltungen und andere wichtige Veranstaltungen mit physischer Anwesenheit.

Daten und Statistiken zeigen, dass die Geschäftswelt mehr als bereit ist, wieder zu persönlichen Veranstaltungen zurückzukehren. Sehen wir uns an, wer an virtuellen Veranstaltungen teilnimmt, warum man dies tut und welche allgemeinen Statistiken zur Anwesenheit wir für die Zukunft berücksichtigen müssen:

  • Die durchschnittliche Prozentzahl derer, die schließlich doch nicht bei virtuellen Veranstaltungen erscheinen, beträgt 35 %. Damit ist sie etwas höher als bei persönlichen Veranstaltungen (Marketic).
  • Über 80 % der Personen nehmen zu Bildungszwecken an virtuellen Veranstaltungen teil (The Social Media Hat).
  • Der zweitwichtigste Grund für die Teilnahme an virtuellen Veranstaltungen ist die Vernetzung – der Hauptgrund, warum Menschen an persönlichen Veranstaltungen teilnehmen (The Social Media Hat).
  • 46 % der Veranstaltungsvermarkter meinen, dass das Hauptziel virtueller Veranstaltungen eine verbesserte Leadgenerierung und Lead-Pflege ist (Markletic).
  • Laut 68 % der B2B-Vermarkter tragen Live-Events dazu bei, möglichst viele Leads zu generieren (Marketing Charts).
  • Im Durchschnitt sehen sich Online-Teilnehmer 68 % einer 20-minütigen oder längeren Sitzung an (Bizzabo).
  • Bis zu 68 % der Teilnehmer sehen sich Inhalte von Veranstaltungen, an denen sie bereits teilgenommen haben, erneut an (Vimeo).
  • Die beiden größten Herausforderungen bei virtuellen Veranstaltungen sind die Teilnehmerbindung und die Interaktion mit dem Publikum (Markletic).
  • Bis zu 38 % der Vermarkter haben bei der Veranstaltung virtueller Events technische Probleme (Markletic).
  • 4 % der Vermarkter von virtuellen Veranstaltungen geben an, dass die Durchschnittskosten pro Teilnehmer zwischen 500 $ und 1000 $ betragen (Markletic).

Sind Webinare die Zukunft?

Webinare – online veranstaltete Seminare – waren während der Pandemie weit verbreitet, werden sich aber auch weiterhin noch lange bewähren. Tatsächlich betrachten 83 % der US-Vermarkter Webinare als effektives Mittel für die Leadgenerierung, die Gewinnung neuer Kunden und die Erreichung von Verkäufen, während 45 % Webinare für die effektivste Taktik der Nachfragegenerierung halten.

Quelle

Im Vergleich zu anderen virtuellen Veranstaltungen erreichen Webinare sogar höhere Konversionsraten. Zudem erweisen sie sich als sehr erfolgreich, wenn man die Metriken der Leads berücksichtigt, die pro Kosten des Webinars erreicht werden.

Sehen wir uns einige wichtige Statistiken an, die uns zeigen, wie nützlich Webinare sind:

  • Im Durchschnitt generieren Webinare zwischen 500 und 1.000 Leads (Zippia).
  • Die durchschnittliche Konversionsrate unter den Webinar-Teilnehmern beträgt 55 % (Zippia).
  • Im Jahr 2020 erreichte der weltweite Webinar-Markt eine Größe von 1,57 Milliarden $ (Zippia).
  • Über 50 % der B2B-Mitarbeiter geben an, dass sie sich jede Woche Webinare ansehen (Thrive My Way).
  • Die bei Kunden beliebteste Funktion ist die Möglichkeit, Webinare jederzeit abrufen zu können (Thrive My Way).
  • Bis zu 57 % der Vermarkter geben an, dass sie mehr als 50 Webinare pro Jahr veranstalten; diese Zahl wird wahrscheinlich zunehmen, da immer mehr Menschen remote arbeiten (Zippia).
  • Bis zu 15 % der Anmeldungen für Webinare erfolgen über Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter und LinkedIn (Thrive My Way).
  • Normalerweise haben Webinare eine Teilnahmequote von 40 % bis 50 %, aber bis zu 45 % der Aufrufe erfolgen innerhalb von 10 Tagen nach dem Webinar (Thrive My Way).
  • 91 % der Vermarkter, die Webinare nutzen, betrachten sie als einen erfolgreichen und zentralen Teil ihrer Marketingstrategie (Growth Marketing Pro).
  • Webinare sind ein recht effektives Mittel für Verkäufe –zwischen 2 % und 5 % der Teilnehmer kaufen direkt nach einem Webinar (Zippia).
  • Bis zu 73 % der Teilnehmer von B2B-Webinaren werden qualifizierte Leads – damit gehören Webinare zu den kostengünstigsten Online-Veranstaltungen, die es gibt (Zippia).

Zoom: die Nummer eins für virtuelle Events

Zoom und andere Videokonferenzplattformen werden seit der Pandemie in viel höherem Maße genutzt. Die Minutenzahl der Zoom-Meetings stieg von 101 Milliarden auf 2,6 Billionen – in nur drei Monaten. Sieht man sich an, dass die Minutenzahl der veranstalteten Zoom-Meetings pro Jahr 3,3 Billionen beträgt, wird offensichtlich, dass es ein Hilfsmittel ist, an das wir uns alle sehr gewöhnt haben.

Diese Plattform für virtuelle Meetings wird sowohl in der Geschäftswelt als auch privat im Alltag genutzt –89 % der Nutzer verwenden sie für berufliche Zwecke, 63 % nutzen sie für Gespräche mit der Familie und Freunden. Wir sollten uns jedoch ansehen, welche Bedeutung die Event-Technologie hatte und wie sie in den turbulenten Zeiten der Pandemie und danach boomte:

  • Zoom hatte einen enormen Gewinnanstieg: 2019 waren es 21,7 Millionen $, 2020 schon 671,5 Millionen $ (WebTribunal).
  • Zoom gehörte 2020 und 2021 zu den am schnellsten wachsenden Apps, wobei die Zahl der aktiven Meeting-Teilnehmer ein Wachstum von 2900 % verzeichnete (Matthew Woodward).
  • Der Gesamtumsatz von Zoom im Jahr 2021 stieg im Jahresvergleich um enorme 326 % und erreichte somit 2,7 Milliarden $ (Matthew Woodward).
  • Die Plattform ist in 90 Ländern verfügbar und wird von über 65.000 Unternehmen und Organisationen genutzt (Web Tribunal).
  • Die Plattform hat über 500.000 Geschäftskunden (Backlinko).
  • Am 31. Dezember 2019 betrug die Zahl der täglichen Meeting-Teilnehmer 10 Millionen. Am 21. April 2020 waren es 300 Millionen (Matthew Woodward).
  • Während der Pandemie gaben 56 % der befragten Arbeitnehmer an, dass sie während der Meetings 1 bis 3 Stunden täglich vor der Kamera waren, während über 30 % in noch höheren Bereichen von täglich bis zu 8 Stunden lagen (Virtira).
  • Mit dem Add-on „Large Meeting“ sind bis zu 1.000 Meeting-Teilnehmer möglich (Zoom).
  • 55 % der umsatzstarken Kunden der Plattform (mehr als 100.000 $) begannen mit einer kostenlosen Testversion für einen einzigen Mitarbeiter (Zippia).
  • 33 % der Befragten gaben an, dass die Kameras entsprechend den Richtlinien des Unternehmens oder der Abteilung bei allen Meetings eingeschaltet sein mussten, während weitere 28 % erklärten, dass die Gesprächsleitung darüber entschied (Virtira).
  • Während der Pandemie bot Zoom seine Dienste 125.0000 Schulen aus 25 verschiedenen Ländern kostenlos an (Zippia).
  • 92 % der Unternehmen veranstalteten auch nach der Wiederaufnahme von Veranstaltungen mit physischer Anwesenheit weiterhin virtuelle und hybride Veranstaltungen (Splash).
  • Fast die Hälfte der Berufstätigen (49 %), was 32 Millionen Menschen entspricht, berichtete von einem hohen Erschöpfungsgrad als direkter Folge vieler täglicher Videoanrufe (Virtira).
  • Forscher fanden heraus, dass Frauen von einem „deutlich höheren“ Maß an Zoom-Müdigkeit als Männer berichteten. Von den über 10.000 Studienteilnehmern berichteten etwa 14 % der Frauen, dass sie sich nach Videokonferenzen entweder sehr oder extrem müde fühlen, verglichen mit rund 5,5 % der Männer (CBS News).
  • 37 % der Befragten gaben an, dass sie sich bei Videokonferenzen während ihrer Zeit vor der Kamera weniger einsam fühlten (Virtira).

Virtuell oder persönlich: Wie finden Mitarbeiter die neue Normalität?

Während der Pandemie waren virtuelle Veranstaltungen die einzige Möglichkeit, Unternehmens- und Netzwerkveranstaltungen zu koordinieren – beides sind wichtige Aspekte für den Aufbau und die Aufrechterhaltung neuer Geschäftsbeziehungen. Doch jetzt, da die Flughäfen wieder geöffnet und Handschläge wieder möglich sind, bevorzugen die Menschen definitiv wieder persönliche Beziehungen.

Hier sind einige wichtige Statistiken, die darstellen, wie die Menschen über das virtuelle und persönliche Geschäftsleben denken:

  • 64 % der Personen glauben, dass der Schlüssel zum Vertrauen der menschliche Kontakt ist, während 53 % angaben, dass sie bei persönlichen Verkäufen mehr Vertrauen haben als bei Online-Verkäufen (TravelPerk).
  • In einer Umfrage aus dem Jahr 2021 gaben 60 % der Arbeitnehmer an, dass man am Arbeitsplatz am besten lernt, wenn man Arbeitskollegen an seiner Seite hat (TravelPerk).
  • 40 % der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen ihnen keine Vorstellung von der Zeit nach der Pandemie vermittelt hat (McKinsey).
  • 47 % der Befragten sind sich darüber einig, dass ihnen das Fehlen einer klaren Vision oder eines genauen Plans für die Arbeit nach der Pandemie Sorgen oder Ängste bereitet (McKinsey).
  • 56 % der 16- bis 24-Jährigen äußern ihre Besorgnis über das Hochstapler-Syndrom im Homeoffice, im Vergleich zu nur 11 % bei den über 55-Jährigen (TravelPerk).
  • 21 % der Mitarbeiter werden nach der Pandemie weiterhin komplett remote arbeiten, während 38 % mit einer Mischung aus Remote-Arbeit und Büroarbeit rechnen (Canva).
  • 53 % der Befragten geben an, dass persönliche Treffen für den Fortbestand ihrer Branche notwendig sind (TravelPerk).
  • Die Personalbranche würde ohne persönliche Treffen nicht überleben, so 67 % der Befragten (TravelPerk).
  • 60 % der Arbeitnehmer räumen ein, dass sie sich auf persönliche Treffen mehr vorbereiten als auf Online-Meetings – dies ist ein klares Zeichen dafür, wie die Resultate bei der jeweiligen Art des Treffens aussehen könnten (TravelPerk).
  • Bei Introvertierten ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht ins Büro zurückkehren, um 19 % höher (Canva).
  • 40 % der Befragten geben an, dass sie bei der Jobsuche auf Geschäftsreisen Wert legen (TravelPerk).
  • 77 % der Mitarbeiter sind der Meinung, dass die Zusammenarbeit während der Pandemie schwieriger war als vorher, wobei 84 % angeben, dass sie neue und verbesserte Technologien brauchen, um virtuell zusammenzuarbeiten (Canva).

Virtuelle Veranstaltungen sind die Zukunft

Die Branche für virtuelle Veranstaltungen ist eine nützliche Option und wird in Zukunft eine wichtige Funktion erfüllen, jedoch nicht die einzige Option für die Veranstaltungsplanung bleiben.

Erfolgreiche virtuelle Veranstaltungen haben erwiesenermaßen eine höhere Kapitalrendite, da das benötigte Veranstaltungsbudget niedriger ist. Zwar sind die Ticketpreise oft niedriger, aber virtuelle Veranstaltungen ermöglichen eine höhere Zahl von Anmeldungen, zudem werden sie nicht durch die Kapazitätsbeschränkungen gewöhnlicher Veranstaltungsorte eingeschränkt.

Wenn es hingegen um Sponsoring geht, haben sich Veranstaltungen mit persönlicher Anwesenheit als besser erwiesen – Marken haben ihre Werbebanner und Produkte lieber im wirklichen Leben, als nur auf der Folie einer Präsentation. Hinzu kommen ein stärkeres Engagement unter Interessenvertretern, Vorteile bei der Leadgenerierung und eine erhöhte Kundenbindung.

Virtuelle Veranstaltungen werden definitiv auch in Zukunft genutzt – unabhängig davon, ob es sich um Webinare oder hybride Veranstaltungen handelt. Es besteht jedoch definitiv der Wunsch nach einer Rückkehr zu persönlichen Veranstaltungen und zur früheren Art der Geschäftstätigkeit.

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